Hybrid Materials and Structures 2018: Werkstoffwelten trafen sich im April in Bremen!

Am 18. und 19. April 2018 fand in Bremen die 3. Konferenz „Hybrid Structures and Materials“ statt. Nach den erfolgreichen Veranstaltungen 2014 in Stade und 2016 in Kaiserslautern, trafen sich in Bremen rund 100 Experten zum Austausch über die neuesten Erkenntnisse zu Hybriden Werkstoffen und Strukturen im Multimaterial-Design.

Die Konferenz stand unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Joachim Hausmann (Institut für Verbundwerkstoffe GmbH, Kaiserslautern), Prof. Dr.-Ing. Marc Siebert (PFH Private Hochschule Göttingen, Campus Stade) und Dr.-Ing. Axel von Hehl (Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien – IWT, Bremen).

Schwerpunktthema der Konferenzreihe sind Fragestellungen, die sich aus der Kombination unterschiedlicher Werkstoffklassen ergeben. Überwiegend, jedoch bei weitem nicht ausschließlich, geht es um hybride Strukturen aus Metallen und Verbundwerkstoffen für Leichtbau-Anwendungen. Dabei werden mikroskopische Aspekte des Interfaces zwischen den unterschiedlichen Werkstoffen über Herausforderungen bei der Werkstoffcharakterisierung bis hin zu Fertigungsverfahren für Hybridbauweisen diskutiert. Hierbei zeigte sich das große Interesse an der Thematik über den gesamten Entstehungszyklus von der Mikro- bis zur Makroskala.

Den Einstieg in die einzelnen Fachsessions bildeten Plenarvorträge:

  • Automatisierte Fügeprozesse im hybriden Leichtbau: Heinz Hohensinner, Projektleiter Anwendungstechnik / Application Engineer, Fill GmbH
  • Der Weg der CFK-Thermoplast-Technologie; Gestern: Clips – Heute: Spante – Morgen: Schalen!? Dr. Klaus Edelmann, Leiter Technologie Thermoplaste, Premium AEROTEC GmbH
  • In-situ-Verarbeitung von Caprolacatm - T-RTM-Technologie: Dr.-Ing. Norbert Müller, Head of Center for Lightweight Composite Technologies, ENGEL AUSTRIA GmbH

In der Special Session „Multi-Metal-Design“ wurden erstmals Mischbauweisen mit mehreren Metallen gesondert aufgegriffen und diskutiert. Im Mittelpunkt standen hierbei die Kombination von unterschiedlichen metallischen Werkstoffen in einer Konstruktion und die dadurch gegebenen Herausforderungen in der Fertigung und in der Fügezone.

Am Abend dann konnten sich die Teilnehmer noch bei schönstem Wetter beim gemütlichen Grillen auf der Terrasse des Konferenzhotels weiter über ihre Arbeiten austauschen.

Die wissenschaftlichen Beiträge ergeben zusammengenommen ein Gesamtbild über die Herausforderungen und zahlreichen Lösungsansätze, die auf dem Gebiet der hybriden Strukturen und Werkstoffe bestehen. Eine nachhaltige Dokumentation ist über den Tagungsband gewährleistet, der über die Homepage der Konferenz verfügbar ist und Artikel zu fast allen Vorträgen enthält: https://hybrid2018.dgm.de

Die Konferenz stand unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Joachim M. Hausmann (Institut für Verbundwerkstoffe GmbH), Prof. Dr.-Ing. Marc Siebert (PFH – Private Hochschule Göttingen) und Dr.-Ing. Axel von Hehl (Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien – IWT, Bremen)

Die nächste Veranstaltung dieser Serie findet gemeinsam mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) vom 28.-29. April 2020 in Karlsruhe statt.


Konferenzorganisation

Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V.
c/o INVENTUM GmbH
Alexia Ploetz
Marie-Curie-Straße 11-17
53757 Sankt Augustin
T +49 (0) 151 2122 7448
hybrid@dgm.de
https://hybrid2018.dgm.de